Designprozess

264.110 VU 3,0h 3.5 ECTS

johannes schütz, bühnenbild für nachtasyl, 2006
im theater wird unsere wirklichkeit reflektiert, komprimiert, überhöht und erweitert. die handlung eines stückes wird dabei auf sehr begrenztem raum, auf der bühne, wiedergegeben. zusammen mit der dramaturgie und basierend auf unseren erinnerungen entsteht dort eine vorstellungswelt in der ein, vom betrachter, wahrgenommener raum sehr viel grösser sein kann als der physisch vorhandene.

für bühnenbildner ist oft ein architekturstudium grundlage. im diesjährigen modul „form und design“ möchten wir uns daher mit dieser nahe verwandten gestaltungsdisziplin, die mit ihrer szenographischen denkweise für die architektur relevant ist, auseinandersetzen.